Christian Tiaga Harprem Singh

Ich bin mit Herz und Seele gestalttherapeutischer Coach, Meditationslehrer, Holistic Bodyworker und Kundalini Yoga Lehrer, leite mit Hingabe Rituale und Workshops. Ich kreiere transformative Erfahrungsräume in denen du dir selbst und anderen authentisch und ehrlich begegnen kannst. In meiner therapeutischen Arbeit begleite ich dich auf Augenhöhe, in Klarheit und Achtsamkeit auf dem Weg zu deiner eigenen Wahrheit, gehe mit dir durch Licht und Schatten, durch Schmerz und Freude und unterstütze dich dabei heimzukommen, zuhause zu sein in dir selbst.

Ausführliche Biographie

Seit meiner Jugend arbeite ich schamanisch, praktiziere Reiki und Meditation. Ich wuchs auf in einer Zeit in der die Wiederentdeckung der alten Erdreligionen für einige Menschen und Gruppen in Deutschland und Europa begann. Meine Mutter lebte Wiccatum und Reiki. Sie begleitete meine ersten Schritte auf diesem Weg. Ich war ein Naturkind, verbrachte einen großen Teil meiner Zeit in den Wäldern. Sie, die Bäume, Pflanzen, Steine und Tiere, das Erdreich, der Himmel und die Elemente waren und sind meine wichtigsten äußeren Lehrer. Ich lausche ihrem Gesang, lese in ihren Formen, bin ein Kind der Erde und gebe dieses Wissen weiter.

Dazu las ich viel, beschäftigte mich im Teenageralter mit Psychologie, den großen Religions- und Weisheitslehren, mit Kunst und den Mythen der Kulturen. In dieser Zeit hatte ich schwere Unfälle, wurde häufig operiert und sah mich mehrere Male mit meinem Tod konfrontiert. Mein Vater hatte zu dieser Zeit einen Motorradunfall und fiel in ein jahrelanges Koma. Es war schwer für mich ohne ihn als zwar oft gehassten aber auch geliebten und Sicherheit gebenden Menschen. Zudem hinterließ er meiner Familie einen gigantischen Schuldenberg. Alle sozialen Absicherungen brachen weg und wir standen in einem existenziellen Abgrund. Ich war damals nicht fähig zu helfen und Verantwortung zu übernehmen. Traumatisiert von meinen Unfällen, den Nahtoderlebnissen und im Schockzustand durch all das Leid und die Existenzängste von mir und meiner Familie zog ich mich ins Schweigen und in die Natur zurück, brach so gut wie alle sozialen Kontakte ab und führte zusammen mit meinem Hund ein Leben als ein Geschöpf der Wälder. Einige wilden Tiere verloren in dieser Zeit mir gegenüber viel von ihrer Scheu und ich saß meist unter den Bäumen, sah den Füchsen, Rehen, Vögeln und anderen des “Kleinen Volkes“ der Natur bei ihrem Leben zu. Dies gab mir etwas Frieden. Ich meditierte dort und bereiste mein traumatisiertes Inneres auf den in meiner Kindheit gelernten schamanischen Wegen, auf den Traumpfaden unserer Ahnen. Ich ging damals durch viel Angst, durch Horror und Schatten und lernte für mich das diese uralten Wege und Weisen tiefgreifend heilen können.

Ich erholte mich langsam und ging mit Anfang 20 wieder vorsichtig und in sehr kleinen Schritten unter Menschen. Wir sind als Menschen Rudel Lebewesen, eine soziale Art, und die meisten von uns sind nicht dazu geboren alleine und nur unter Tieren zu sein. Ich wurde Musiker und dieser Klang, diese Sprache jenseits der Worte gaben mir wieder eine erste Stimme, eine Möglichkeit sowohl mit der Welt der Menschen als auch mit der Anderswelt zu kommunizieren und Einklang und Harmonie in mein Inneres zu bringen. Da ich den starken Drang verspürte auch intellektuell zu verstehen was mir geschehen war lernte ich viel über Psychologie, über das logische Bergreifen unserer Innenwelt.

Einige Zeit später begab ich mich dann auf eine mehr als 10 Jahre dauernde Reise durch viele Teile dieser Welt. Ich suchte Heiler und Weise vieler Länder auf, lebte immer wieder für lange Monate in den Wäldern und Wildnissen, ernährte mich von den Früchten des Landes und lauschte beim Meditieren dem Gesang der Erde. Ich war Straßen- und Zeremoniemusiker, lebte in spirituellen und ökologischen Gemeinschaften und gab Meditationsuntericht. Immer trieb mich eine Frage: „Wie kann ich durch all diese Traumata gegangen sein, so viel Horror und Schmerz in mir fühlen und gleichzeitig ein starkes Leben und glückliches Dasein führen?“

Die Antworten hierauf waren immer einfach, so einfach das ich viele Jahre dazu brauchte sie im Ansatz zu verstehen. In all den wundervollen Techniken die die Weisheitskulturen und Traditionen dieser Welt für uns bereithalten geht es immer wieder um dieses:

Hier und Jetzt da zu sein denn was Jetzt ist, in diesem Moment, ist die Wirklichkeit, da kann ich wahrnehmen was echt ist und hier kann ich Handeln und Akzeptieren.

Als weiteres Stille zu kultivieren. Wirklich Still zu sein. Und dann zuzuhören. Dem was im inneren passiert. Da liegen die Antworten, da liegt der Frieden.

Als drittes die eigene Göttlichkeit zu entdecken. Es gibt einen inneren Kern der unberührt ist von Gedanken, Zweifeln und Ängsten. Er ist immer da. In ihm sind wir geliebt, sind wir richtig und frei von Schuld.Diese 3 Säulen der Weisheit zu kultivieren darauf richte ich mein Leben aus.

Mir fiel auf das nicht nur ich Schocks, Trauma und Angst in mir trug sondern das es vielen, ja den meisten um mich herum auf ihre oder seine ganz eigene Art und Weise so erging und ich begann in sehr langsamen Schritten andere auf ihrem Heilungsweg zu unterstützen, arbeitete mit Reiki, Energie- und schamanischer Arbeit, Meditationen und Musik und entdeckte meine Liebe zu Mantren und ihrer wundervollen Wirkung. Eine weitere schwere Hürde ließ mich meine Reisen beenden. Ich bekam einen lauten Tinnitus, einen hohen Dauerton der ununterbrochen ohne äußere Quelle in den Ohren hallt und durch welchen ich mehrere Monate nicht schlafen konnte. Ich ging wieder in die Stille, es gab keine Musik, keine lauten Klängen in meinem Leben, ich trug rund um die Uhr Ohrenstöpsel. Ich spürte dem Klang nach, reiste wieder auf visuellen, schamanischen Wegen in mein Inneres, wollte wissen was dort in mir so laut rief das es mich rund um die Uhr wach hielt. Hierdurch lernte ich die Gestalttherapie kennen. Diese Form der Psychologie ist für mich eine spirituelle Wissenschaft der Kunst der Wahrnehmung. Hier weiß man das wir als Person eine Gemeinschaft, ein Konglomerat von sehr vielen verschiedenen, bisweilen autonom agierenden Persönlichkeiten und Persönlichkeitsanteilen, sogenannten „Gestalten“ sind. Am bekanntesten sind hierbei wohl das „Innere Kind“ und das „Erwachsenen- oder Eltern-Ich“. Anteile die durch Traumata oder andere schockierende Erlebnisse aus dem Bewusstsein verdrängt wurden leben oft wie vernachlässigte, verletzte Kinder in unserer Psyche und versuchen sich, wie als letzten verzweifelten Ausweg, durch psychosomatische Krankheiten Gehör zu verschaffen. Es gibt noch vieles mehr was die Gestalttherapie ausmacht aber dieser Punkt half mir sehr beim Umgang mit meinen Tinnitus. Ihre Grundlagen, Hier und Jetzt da zu sein, die volle Verantwortung für mein eigenes Fühlen, Handeln und sein zu übernehmen, zu lernen mich selbst und alles was in mir vorgeht immer besser und klarer wahrzunehmen und dadurch tiefgreifend heilende Transformationsprozesse zu unterstützen begeisterte mich und tut es noch heute. Ich lernte viel darüber und machte eine gestalttherapeutische Ausbildung bei 2 wundervollen Lehrern im Prana Institut in Leipzig. Gleichzeitig begann ich Kundalini Yoga zu praktizieren und eine Lehrerausbildung am Karam Kriya Institut zu machen. Diese Form des Yogas lehrte umfassend die unglaublichen Energien die wir zu Verfügung haben zu aktivieren, ins eigene Potenzial zu kommen und in Harmonie mit mir selber in einer reizüberfluteten, oft ungesunden und chaotischen Welt zu leben. So wie die Gestalttherapie die Schattenseiten und Problematiken der eigenen Persönlichkeit erhellen kann fokussiert sich das Kundalini Yoga auf das göttliche Licht in einem. Diese beiden starken Positionen im Menschen sind die Grundlagen meiner Arbeit. Durch Licht und Schatten ins eigene Potenzial, ins eigene, wahre Selbst. Heute fühle ich mich sehr bei mir selbst angekommen, lebe gerne mit mir, meinem Herzen und Verstand. Ich bin immer wieder neugierig auf mein Bewusstsein und die Reise in meine inneren Prozesse und liebe es mich selbst und meine Klienten mit allem was ich bin zu begleiten.